Wohlergehen der Kinder

Andachten
Andachten Holger Reich

Ein Gerechter, der unsträflich wandelt, dessen Kindern wird’s wohlgehen.

Sprüche 20,7


Sind wir Eltern nicht alle gleich? Wir wollen doch alle, daß es die eigenen Kinder einmal besser haben, als wir selbst. Nicht immer war die eigene Vergangenheit so furchbar, wie bei den Kriegsgenerationen. Dennoch wollen Eltern immer der folgenden Generation das Leben erleichtern. So sind Eltern – und das ist gut so.

Doch was kann ein Vater oder eine Mutter tun,  um die Zukunft abzusichern? Wissen wir doch garnicht, was der kommende Tag noch bringen wird? Wir können doch kaum unser eigenes Leben kontrollieren und mühen uns redlich, hier einen Tag nach dem Anderen zu überleben und mit kleinen Siegen den Fortbestand zu sichern. Dank erwarten wir dafür nicht, doch bleibt der Wunsch hier erfolgreich zu sein tief in uns.

Doch erfahren wir hier von einem wunderbaren Geheimnis. Der beste und sicherste Weg für das Wohlergehen unserer Kinder ist nicht, Ihnen das Richtige zu sagen – und wie oft predigen wir doch Ordnung, Sauberkeit, Fleiß … – sondern den Kleinen (und später Großen) ein Vorbild an Gerechtigkeit vorzuleben. Kinder tun nicht, was man ihnen sagt, sondern, was sie an uns sehen.

Ja prima, dann wäre ja alles bestens und erledigt und wir können uns dem nächsten Thema zuwenden?

Oh nein. Es ist das Eine, die Gerechtigkeit vor Gott zu empfangen und ein erlöstes Gotteskind zu sein und ein Anderes, die Seele und Gewissen vor Gott rein zu erhalten. Nicht umsonst nennt der Apostel das die “leicht umstrickende Sünde” eine große Gefahr sei. Sie umgarnt leise und langsam unsere Kraft; und plötzlich sind es zahllose Einzelfäden, die uns lähmen und fruchtlos sein lassen.

Doch wer sieht das schon? Viele Dinge geschehen doch im Dunkeln und werden niemals ans Licht kommen.

Mag sein – und doch nicht. Nachbarn und Kollegen können wir vielleicht täuschen, doch unsere eigenen Hausgenossen niemals. Kein Richter schaut genauer hin und sieht Details besser, als ein Kind. Lebe vor Gott und deine Kinder werden deinem Beispiel folgen. Wir haben das Recht, daß wir und unser Haus gerettet werden. Dies darf uns soll auch so sein.

Gottes Wort sagt hier überdeutlich: Es wird den Kindern wohl ergehen. Kein Wenn und Aber, kein “mache schaffen es” oder “vielleicht”, sondern eine klare Zusage: Es wird den Kindern gut ergehen.

Gott sei Dank für Seine unaussprechliche Güte.

 

 

 


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