Wissenschaft contra Glaube?

Andachten
Andachten Holger Reich
Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?
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Wie gerne führe ich doch leidenschaftliche Gespräche und natürlich geht es manchmal auch um den Glauben. “Wes des Herz voll ist, des geht der Mund über” wird dann manchmal zur Wahrheit. Und nicht selten höre ich dann Worte wie: “Ich kann das nicht glauben, ich bin zu wissenschaftlich aufgewachsen” oder ähnliches.
Doch ist das wirklich so wissenschaftlich? Was ist denn “Wissenschaft”? Wissenschaft ist die Suche nach den Gesetzmäßigkeiten und Regeln, die diese Welt zusammenhalten und bestimmen. Durch ständiges Erforschen versuchen wir mehr zu verstehen und uns zu Nutze zu machen, was die Natur uns noch vorenthält.
Der Wissenschaftler stellt eine These auf und versucht diese zu  bewiesen. Der entgegen steht dann oft die Antithese. Das Ergebnis kann dann eine neue These sein – oder diese wird verworfen. Nichts ist so beständig, wie der Wandel. Was heute in der Wissenschaft noch als unumstößlicher Leitsatz galt, kann morgen schon vollkommen anders sein. Das ist Wissenschaft. Die Suche nach Erkenntnis und Wahrheit.
Der Wissenschaftler versucht durch Experimente, die jederzeit nachvollziehbar sind, seine These zu beweisen.
Anders das Glaubensleben. Gott selbst kann man nicht beweisen, da Er sich nicht “verfügbar” gemacht hat. Man kann ihn nicht in Reagenzgläsern kochen und mit Meßgeräten untersuchen. Dies würde der Natur des Göttlichen doch auch widersprechen.
Doch ist es durchaus möglich, das Vorhandensein und das Wirken Gottes zu erkennen. Schauen wir uns doch nur in den Wissenschaften um. Wer ernstlich forscht und sucht, der MUß einfach erkennen, daß es Gott gibt und die Schöpfung auf den Schöpfer hinweist.
Heute dürfen wir uns erfreuen, daß es die Schöpfung gibt, sie voller Schönheit und Faszination ist und doch gibt es mehr. Mehr als die Forschung ist das Staunen, daß in all dem der lebendige Gott ein Auge auf uns hat. ER denkt an uns. ER hört uns. ER nimmt sich unserer Anliegen an. Mögen schwarze Löcher im All oder Smoker in der Tiefsee sein, wenn Seine Kinder rufen, dann ist ER für sie da.
Groß und wunderbar, sind Herr Deine Werke. Du hast alles wunderbar gemacht. dafür will ich Dir danken.
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