Der rechte Umgang mit dem Flüchtling

Andachten
Andachten Holger Reich

Bringt dem Durstigen Wasser entgegen, ihr Bewohner des Landes Tema! Geht dem Flüchtling entgegen mit Brot für ihn!

Jesaja 21,14


Die Bibel sagt es voraus: “In den letzten Tagen wird Ungerechtigkeit zunehmen und die Liebe in viele erkalten”. Und wir erkennen es überdeutlich am Umgang mit den Schwächsten der Gesellschaft. Obdachlose, Flüchtlinge und dann auch noch der Arbeitslose gelten als Verlierer. Ja, selbst der, der sein Leben lang in eine Arbeitslosenversicherung und Rentenkasse eingezahlt hat, der wird als Schmarotzer angesehen. Man falle der Allgemeinheit und zukünftigen Generation zur Last. Gleichzeitig werden die Guthaben aus den eingezahlten Rücklagen für andere Dinge verpraßt.

Nützlich ist, wer Steuern zahlt und ruhig ist. Die sog. “Eliten” (noch nie gab es so viel Millionäre und Milliardäre) haben es geschafft, von der Häufung ihrer (steuerbegünstigten) Vermögen abzulenken und die Kleinsten aufeinander zu hetzen.

Wie gemein und boshaft ist dies. Doch der Geist Gottes ist ewig derselbe. Gott selbst nimmt sich der Schwachen an. Er fragt nicht nach schönen Gottesdiensten und wohl temperierten Chorälen. ER fordert uns auf zu gehen. Hier spricht Er zu Tema-Bewohnern und wir dürfen sicher sein, WIR sind ebenfalls gemeint.

Durstigen gib Wasser – die Zeiten kommen auch – Flüchtlingen gib Brot – diese Zeiten sind schon da.

Es kommt die Zeit wieder, da werden wir fliehen und man wird uns nicht aufnehmen wollen. Unsere Herzenshärte wird Früchte tragen, die wir nicht gut verdauen werden. Wohl dem, der alt und grau ist. Wehe dem, der noch jung ist und wehe den Kindern. Heute ist die Zeit, hier vorzubeugen und Einzahlungen auf dem Konto der Himmelsbank einzuzahlen.

Jesus sagt: ” Ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen … Ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt; ohne Kleidung, und ihr habt mich nicht bekleidet; krank und gefangen, und ihr habt mich nicht besucht!”
Haßerfüllte Menschen sagen “Wir können uns die Flüchtlinge nicht  leisten”.
Gott sagt: Wir dürfen uns dem Flüchtling nicht entziehen. Es ist wirklich mehr als genug vorhanden. Hier sind wir als Christen gefordert, wenn uns Jesus Christus wieder erkennen soll.

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Jesaja 21

Der rechte Umgang mit dem Flüchtling
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